Wir stellen uns vor

Ob in Familien, Partnerschaften oder in Jugendgruppen, ob in Schulen, Büros, auf der Straße oder im Internet: Gewalt findet an allen Orten statt, hat viele Formen und zieht sich durch sämtliche Lebensbereiche. Und dennoch: Überall wo es Gewalt gibt, gibt es immer auch Menschen und Institutionen, die sich dieser Gewalt entgegenstellen. „Marburg gegen Gewalt“ – das ist zugleich Titel und Programm der Zusammenarbeit, die die Arbeitsgruppe Sozialpsychologie der Philipps-Universität und die Stadt Marburg im Mai 2013 begonnen haben. 

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Kinospot

„Wir brauchen eine Kultur des Hinsehens und Helfens!“

Ein junger Mann wird in einer Seitenstraße bedroht – was nun? Einfach abwarten? Schnell weiter? Voll drauf? „Zum Glück leben wir in einer Gesellschaft, die in den vergangenen Jahren sehr friedlich geworden ist. Doch gerade deswegen sind viele Menschen in Konfliktsituationen überfordert und ziehen sich eher zurück als einzuschreiten“, beschreibt Sozialpsychologe Prof. Dr. Ulrich Wagner von der Universität Marburg das Problem, dem sich der neue Spot der Zivilcouragekampagne Gewalt-Sehen-Helfen annimmt. Wagner ist Leiter der Marburger Gewaltpräventionsinitiative „Einsicht – Marburg gegen Gewalt“, unter deren Dach der dreiminütige Kampagnefilm in enger Kooperation zwischen Universitätsstadt Marburg, Landkreis Marburg-Biedenkopf, der Marburger Polizei und der Philipps-Universität entwickelt wurde.

Präventionsatlas

Ein Hauptanliegen von „Marburg gegen Gewalt“ ist es, bestehende Präventionsinitiativen zu unterstützen und die Abstimmung unterschiedlicher Maßnahmen zu verbessern.  

Genauso möchten wir Menschen, die von Gewalt betroffen sind, Unterstützungsangebote aufzeigen und konkrete Hilfe zugänglich machen.

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Selbstverpflichtung

Die Universitätsstadt Marburg ist für vieles bekannt. Sicherlich nicht dafür, eine Gewalthochburg zu sein. Aber dass Menschen sich in ihrem Alltag nicht vor willkürlicher Gewalt fürchten müssen, ist leider nirgends eine Selbstverständlichkeit. Gewalt ist auch hier ein Teil vieler Lebenswelten. Deshalb brauchen wir eine gemeinsame Positionierung gegen Gewalt. Eine klare Positionierung, die sich auch in politischen und persönlichen Entscheidungen niederschlagen muss.

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Daten & Fakten

Wie viel Gewalt gibt es in Marburg? Nun, dies hängt zunächst davon ab, was überhaupt unter Gewalt verstanden bzw. als Gewalt dokumentiert wird. Im Alltagsverständnis – und auch in den meisten Wissenschaften – lässt sich dazu immerhin eine Minimaldefinition festhalten. Demnach gilt als Gewalt: ein Verhalten, bei dem eine Person eine andere Person gegen deren Willen körperlich oder durch Worte verletzt. 

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Stadt Marburg
Stephan Grün-Fischer
06421 / 201 831

Philipps-Universität
Johannes Maaser
06421 / 28 23 625

Kontakt

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